Willkommen in der Pfarre Gurgl

Patrozinium zum Hl. Johannes Nepomuk 
Die Pfarre Gurgl ist mit 1930 m Seehöhe das höchstgelegene Kirchdorf Tirols.
Obwohl die Pfarre mit in etwa 480 Einwohnern klein ist, umfasst sie trotzdem insgesamt drei Gotteshäuser in den Ortsteilen: Obergurgl, Hochgurgl und Pill/Angern (Untergurgl)

Kirche ist mehr ......
Wir sind nicht auf der Erde, um ein Museum zu hüten,
sondern um einen Garten zu pflegen,
der von blühendem Leben strotzt und für eine schöne Zukunft bestimmt ist.
(Johannes XXIII).

GEDANKEN ZUM SONNTAG
Wo bleibt Gottes Ehr, sind viele Kirchen jetzt bald leer?
Die Glocke ruft zum heilg‘en Ort, doch muss so mancher zu Spiel und Sport.
Entflieht mit Reisebus und mit der Bahn, kein Gottesdienst im Tagesplan.
Der Eine rast mit dem Auto durch die Welt, der Andre oft sein Feld bestellt.
Der Dritte werkt in seinem Haus, so treibt man Gottes Segen aus.
Ist Sonntag nicht der Tag des Herrn, erlischt am Himmel Stern um Stern???
Ist Gottes Wille nicht mehr Norm, verliert das Leben Halt und Form???
Macht man zur rechten Zeit nicht kehrt, wird man auf andre Weis‘ belehrt.
Es löst sich alle Ordnung auf, das Unheil nimmt nun seinen Lauf.
Nicht Gott lässt seine Welt im Stich, nein umgekehrt verhält es sich!
Ja in den Himmel wächst kein Baum, Glück ohne Gott – das bleibt ein Traum!
 (unbekannt) 

Schutzengel Kirche

in Hochgurgl

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Kirche zu St. Josef

in Untergurgl

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Bergsteigerkapelle

zum Hl. Bernhard in Kressbrunnen

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Donnerstag, Dezember 31, 2020, 11:00

Liebe Gurglerinnen, liebe Gurgler!

Wir haben eben erst das Geburtsfest unseres Herrn Jesus Christus gefeiert. Sind wir davon nachhaltig berührt? Unsere Gedanken gehen, so wie ich das in meiner Umgebung beobachte, vielmehr zu Corona und deren Auswirkungen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen, die Krankheiten und Ansteckungsgefahren berühren einen existenziell und überrollen den Menschen. Die daraus erzeugten Ängste nehmen uns mehr als gefangen.

Gerade hier wird die Bedeutung von Weihnachten wieder deutlicher: Gott kommt in unser Elend, unsere Verlorenheit. Er nimmt daran teil und erlöst uns daraus. Der heutige Weltmensch sagt: Aber ich sehe nichts davon. Gottes Wege sind andere als die der Menschen. Denn auch vor 2000 Jahren haben sich Menschen das Kommen des Messias anders erwartet. Die Weisen aus dem Morgenland haben ihn in Jerusalem gesucht, die Pharisäer haben sich unter einem Messias ganz was anderes vorgestellt und selbst die Jünger Jesu haben noch nach der Auferstehung Jesus gefragt: „Herr, stellst du in dieser Zeit das Reich für Israel wieder her?“ (Apg 1,6)

Die Erlösung von allem Übel und das Paradies ist für das Jenseits vorbehalten. Die Erlösung in dieser Welt heißt, bei allem, was uns hier trifft, gelassen durch dieses Elend gehen in dem Bewusstsein, Gott geht mit uns. Mag die Impfung einen Schutz vor diesem Virus bringen, der nächste „Virus“ kommt bestimmt, ganz gleich, welcher Natur der „Virus“ ist, ob Erdbeben, Feuersbrunst, Orkanstürme, Überschwemmungen, Kriege, Hungersnöte oder wie sie auch heißen.

Das Interesse von uns Christen soll Gelassenheit und gelebte Hoffnung mitten in allem Leid sein. Der Text eines Liedes, das von vielen Menschen gern gesungen wird, weil es aufbauend ist, stammt von Dietrich Bonhoeffer, den er im Angesicht des Todes schrieb: Von guten Mächten wunderbar geborgen.

In diesem Sinn wünsche ich allen ein gesegnetes neues Jahr!
Pfr. Hannes Binder


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